Mar del Plata, Argentinien


Die Fahrt Richtung Heimat geht weiter und wir nehmen einen kleinen Umweg über die Atlantikküste, um einen Eindruck vom Ferienparadies des Landes zu bekommen. Die kleinen oder größeren Orte reihen sich aneinander wie die Perlen an einer Kette und wir sind nur froh, dass wir off-Season da sind. Wir können nur ahnen, wie im Sommer ein Handtuch neben dem anderen liegt und kein Durchkommen mehr garantiert wird. Jede Stadt, von denen viele auf dem Reißbrett entstanden sind, hat etwas Besonderes zu bieten. Der Ort Villa Gesell, unsere Mittagspause, hat weite Teile des Strandes mit Holzstegen verbunden, was Strandspaziergänge sehr erleichtert.

Wenn man im Sommer den Fernseher in Argentinien anmacht, sieht man auf jedem Sender die Strände von Mar del Plata. Dieser Ort ist das, was Mallorca für die Deutschen ist. Wir sind aber nicht im Sommer hier und auch keine Argentinier, so dass unsere Emotionen für diesen Ort etwas gedämpfter ausfallen, dennoch können wir den Charme vergangener Zeiten spüren.

Als wir abends noch etwas zum Essen besorgen wollen, werden unsere sämtlichen Kreditkarten nicht akzeptiert, da kein Chipleser vorhanden ist. Ein Gast hinter uns in der Schlange bekommt diese ganze Aktion mit, kommt zu uns und fragt, ob er uns helfen kann. Zuerst sprechen wir Englisch und als er erfährt, dass wir aus Deutschland kommen, spricht der Mann in sehr gutem Deutsch mit uns. Es stellt sich heraus, dass er 13 Jahre in der Schule Deutsch gelernt hat und sogar ein Jahr als Austauschschüler im Bayerischen Wald war. Er drückt uns umgerechnet 30 Euro in die Hand, gibt uns seine email Adresse und verschwindet. Wir schauen uns an und schütteln den Kopf…so etwas sollte uns mal in Deutschland passieren…never!


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