Montevideo, Tag 3


Oh nein, oh Schreck: der allerletzte Tag in unserem Expeditionsmobil! Wie können 14 Monate eigentlich so schnell vergehen? Trotz Valentinas Namenstag liegt eine eher betrübte Stimmung gemischt mit großer Aufregung in der Luft. Wie wird es wohl wieder zuhause sein? Wird uns die deutsche Unfreundlichkeit sofort am Flughafen treffen? Kann man den gesunden, entschleunigten Rhythmus in unserer Gesellschaft weiterleben? Valentina hat kaum noch genaue Vorstellung von unserer Wohnung und wir anderen versuchen uns in den Alltag einzufühlen.

Heute müssen letzte Vorkehrungen für die Verschiffung erledigt werden, wie z. B. Tanks leeren und so gut es geht reinigen, alle Dinge verstauen und befestigen oder Handgepäck packen. Wir liegen aber gut in der Zeit, so dass wir noch in die Innenstadt spazieren können.

Traurig sind wir, dass dies die letzte Nacht in unserem tiny house, unserem kleinen, rollenden Zuhause sein wird. So eine unbeschreibliche, alles verändernde und unvergessliche Zeit hast du uns beschert. Und uns als Familie so stark zusammengeschweißt auf den wenigen Quadratmetern. Wir werden dich vermissen, du zuverlässiges, kuscheliges, für immer in unser Herz geschlossenes Expeditionsmobil...


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