top of page

Iquique, Tag 3


Der Tag beginnt mit einem tollen Ausblick auf den pazifischen Ozean, denn wir stehen ca. 80 m über dem Meer auf einem Plateau. Die Kinder entdecken auf dem Stellplatz eine Rollschuh-, Rollerblade- oder Streethockeyfläche, die natürlich gleich ausprobiert wird. Valentina lernt dort endlich mit Hilfe der Geschwister das Alleine-Fahren auf den Rollen (dem Himmel sei Dank! Was war das immer ein Drama bislang!) und Papa darf natürlich nicht weiterfahren. Na gut, eigentlich wollten wir heute die Reifen abholen und montieren lassen, aber die Kinder haben Spaß und... wir waschen mal wieder ein paar Waschmaschinen.

Als wir dann doch endlich um 14.00h zur Spedition starten, weiss dort natürlich niemand etwas von den vier Reifen, die abgeholt werden sollen. Es spricht niemand Englisch, Papa kommt an seine Grenzen mit Import und Export von Reifen aus Europa... bla, bla, bla! Und jetzt? Jetzt stehen fünf Chilenen um uns herum und schauen uns an, als wenn wir vom Mond kommen würden und Ihnen die Geschichte vom Toten Hund erzählen wollen.

Doch dann kommt einer der Fünf auf Papa zu und bittet ihm zu folgen. Wir gehen in ein Verwaltungsgebäude und finden eine Dame, die Englisch spricht. Kurz den Sachverhalt erklärt, Mails werden gecheckt und ach ja, die vier Reifen... die schon seit über einem Jahr auf dem Hof stehen. Ja, die können wir mitnehmen. Na also... geht doch! Jetzt haben wir nur noch ein Problem: wie transportieren wir die Reifen?!

Als wir gerade am Auto stehen und eine Lösung suchen, kommt ein mobiler Radwechselservice auf den Hof, der den Reifen eines Staplers wechseln soll. Der Monteur kommt natürlich auch zu unserem Fahrzeug und bewundert die Reifen. Als wir ihn eigentlich im Scherz fragen, ob er auch diese Reifengröße wechseln könne, sagt er sofort zu. Ok, gesagt getan und er bekommt den Auftrag unseren kaputten Reifen sofort und auf dem Hof zu wechseln. Ruck zuck, schwere Geräte raus und der Reifen ist innerhalb von 15 Minuten für 8 Euro gewechselt.

Die Angestellten der Spedition sind noch so nett und suchen mit uns gemeinsam nach einer Lösung die ganzen Reifen unterzubringen. Und ja, um 18:00h abends haben wir es auch endlich geschafft, ein Reifen aufs Dach und drei hinten dran... jetzt sind wir das fahrende Ersatzreifenmobil!


Aktuelle Einträge
Archiv
bottom of page