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S 21.11336 W 70.12103, Chile


Die Fahrt heute auf der Ruta No. 1 ist ein wahrer Augenschmaus. Wir sind so fasziniert von dieser einsamen und rauhen Küstenlandschaft, dass wir kurzerhand entscheiden, uns wieder einfach nur zwischen Straße und Meer einen schönen Stellplatz zu suchen.

Mittlerweile sind wir ja erfahren mit dem Fahren im Sand...Allrad...Differentialsperre...Luftdruck senken...und trotzdem passiert es...! Schei...! Im ganz weichen und nicht vorhersehbaren schwarz-weißen, ultra-feinen Lavasand graben wir uns bis zum Aufsetzen auf der Achse ein. Mama ist natürlich total begeistert (schon wieder????) und so steigen wir aus und fangen an uns freizuschaufeln.

Hier gibt es tausende Vögel, die gemeinsam am Strand sitzen oder sich in den riesigen Wellen schaukeln lassen. Immer mal wieder gibt wohl einer das Kommando zum Start und das Spektakel nimmt seinen Lauf. Hunderte Schwaden von Pelikanen, Möwen und anderen Vögeln, deren Namen wir nicht kennen, verdunkeln den Himmel, dass alles schwarz zu werden scheint und fliegen ihre Kreise. Wahnsinn!

Es sind schon einige cbm Sand, die mit kleinen Spielzeugsandschaufeln (denn die große Sandschaufel wurde uns ja in Peru gestohlen :( ) bewegt werden müssen. Unsere Kinder erkennen schon recht bald:"...gell Papa, das wird heute nichts mehr mit dem Weiterfahren!? Wir müssen heute hier schlafen, oder?!"

Genau, wir buddeln bis es dunkel wird und todmüde ins Bett fallen. Gute Nacht!


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