Mendoza, Argentinien
- 5. Mai 2017
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Mendoza - Provinzhauptstadt in atemberaubender Kulisse vor dem höchsten Berg der westlichen Hemisphäre: dem Aconcagua. Wir freuen uns darauf, endlich mal wieder durch ein Städtchen zu schlendern und dann das: in Argentinien dauert die Mittagspause noch von 13:00 bis 17:00 Uhr! Also so etwas, alle Geschäfte für so lange Zeit zu und teils sogar mit Rollos, so dass man nicht mal in die Schaufenster blicken kann...
Wir sind so ausgehungert nach ein bisschen Lifestyle und jetzt echt enttäuscht von der "toten" Stadt. Zum Glück entdecken wir nach sehr, sehr langer Zeit der Abstinenz mal wieder einen Starbucks und freuen uns noch mehr, dass eine "Dulce de Leche-Latte" im Angebot ist, die ab sofort zu unserem neuen Lieblingsgetränk wird. Im Gegensatz zu den anderen lateinamerikanischen Ländern wissen die meisten Cafés in Argentinien aufgrund italienischer Einwanderer zwar, dass es einen Cappuccino gibt, der wird dann aber klassisch, wie bei uns vor zwanzig Jahren auch, mit Sahne zubereitet. Das soll jetzt nicht oberflächlich klingen, aber nach so langer Zeit mit Coca-Tee und Mate (brrrrr... soooo bitter!) vermissen wir einfach guten Kaffee...
Das Angebot an süßem Backwerk ist aber dafür wirklich grandios und es gibt sogar Bäckereien. Man muss nur überall sehr viel Geduld mitbringen und die teils wirren Abkassiervorgänge aushalten können. Kreditkarten sind auch im Supermarkt noch sehr exotisch und Kundenservice noch nicht bekannt.
Argentinien hat einige sehr schlechte Jahre hinter sich und die Inflation liegt derzeit bei ca. 30%, was ein wirklich unverschämt hohes Preisniveau ergibt. Wieder einmal fragen wir uns, wie sich die Bevölkerung, die im Norden des Landes zuhauf noch in Lehmbauten untergebracht ist, ein Leben mit diesen Preisen leisten kann...




































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